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Bewertungen für Huawei E3372h weiß

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Bewertungen (2)

4.0 von 5 Sternen
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Bewertungsverteilung

  • 3.0 via Mindfactory am

    Der Surfstick verhält sich wie eine USB-Ethernet-Karte…

    Der Surfstick verhält sich wie eine USB-Ethernet-Karte, es gibt also keine Integration der Mobilfunkfunktionen wie SMS mit dem Betriebssystem. Diese Funktionen stehen allerdings über das Webinterface bereit, dessen Adresse fest auf 192.168.8.1 eingestellt ist. Durch diese Präsentation als einfache Ethernet-Karte sind auf Linux Kernel 4.19 getestet keine Treiber notwendig, Windows und andere Betriebssysteme wurden nicht getestet. Dies unterscheidet dieses LTE-Modem von vielen anderen, welche sich zunächst als CD-Laufwerk mit eingelegter Treiber CD melden und erst nach Installation der Treiber die eigentliche Modem-Funktion bereitstellen.

    Sobald der Surfstick per USB verbunden wird, erhält der angeschlossene PC über DHCP eine IPv4 Addresse aus dem 192.168.8.024 Subnetz ebenfalls nicht einstellbar. Die öffentlichen IP-Adressen des Modems haben hierauf keinen Einfluss, IPv6 prefix delegation findet also nicht statt. Ob tatsächlich eine Internetverbindung besteht, kann nur über das oben bereits erwähnte Webinterface des Surfsticks geprüft werden, dort finden sich auch die Konfigurationsoptionen. Der Hersteller liefert derzeit aktuelle Dezember 2019 Konfigurationen für die gängigen deutschen Mobilfunk-Anbieter mit, alle Optionen können aber auch von Hand angepasst werden. Telefonieren per GSM ist mit dem Surfstick nicht möglich, anbieterunabhängiges VoIP geht natürlich.

    Die Internetverbindung kann im Webinterface ebenfalls getrennt werden, was bei Zeit-Tarifen praktisch ist. Alle Einstellungen inklusive Internetverbindung aktiviertdeaktiviert bleiben über Neustarts des Surfsticks erhalten und werden auf dem Stick selbst gespeichert und können so zwischen PCs mitgenommen werden.

    Die Firmware des Surfsticks ist nicht Open-Source und es gibt keine offizielle Möglichkeit eigene Updates einzuspielen deswegen nur 3 Sterne von mir. Die Firmware-Upgrade-Funktion sucht nach Updates direkt auf der Hersteller-Website und verwendet hierfür immer die Mobilfunkverbindung, auch wenn der angeschlossene PC eine andere Internetverbindung hätte. Standardmäßig werden Updates automatisch eingespielt, dies kann aber in den Einstellungen unter System-Einstellungen aktualisieren deaktiviert werden. Man kann diese Seite allerdings nicht aufrufen, ohne vorher eine SIM-Karte einzulegen. Ich empfehle daher die Internetverbindung auf der Startseite des Webinterfaces zu deaktivieren, dann eine SIM-Karte einzulegen, die Einstellungen nach belieben anzupassen, den Stick neuzustarten einfach abziehen und neu anstecken und erst dann die Internetverbindung zu aktivieren. In meinem Test hat sich der Surfstick an die Deaktivierung der Internetverbindung stets gehalten geprüft mit dem Einzelverbindungsnachweis des Mobilfunkproviders.

    Die internen Antennen sind in der Stadt ausreichend, wenn man weiter vom nächsten Mast entfernt ist, ist die Verwendung einer externen Antenne anzuraten. Die Abdeckung, unter der sich die Slots für SIM und Micro-SD Karte befinden, kann ohne Werkzeug abgenommen werden. Die Micro-SD Karte wird dem Host-PC als USB-Massenspeichergerät gemeldet.

    Auf der Oberseite befindet sich eine RGB-Status-LED, welche nicht deaktiviert werden kann. Diese LED blinkt alle 2 Sekunden blau, auch wenn gerade keine Daten übertragen werden; ein kleiner Streifen Klebeband schafft hier Abhilfe.

    Ich kann dieses Modem für Situationen empfehlen, in denen eine Treiberinstallation hinderlich wäre z.B. wenn für das Betriebssystem keine Treiber bereitstehen oder die Art der Internetverbindung möglichst transparent dem Host gegenüber sein soll.
  • 5.0 via Mindfactory am

    Funktioniert einwandfrei als Zwischenlösung bis DSL da ist.

    Funktioniert einwandfrei als Zwischenlösung bis DSL da ist.
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