Preisvergleich

powered by geizhals

Bewertungen für ENDORFY Navis F360 ARGB (EY3B006)

« Zurück zum Produkt

Bewertungen (12)

Bewertung: 4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Produkt bewerten

Bewertungsverteilung

  • Bewertung: 4.0 von 5 Sternen
    via Mindfactory am

    Super aio läuft schön ruhig. Fand es auch schön das alle …

    Super aio läuft schön ruhig. Fand es auch schön das alle Kabel schon verlegt waren. Aber wer sie oben einbaut mit schläuche nach vorne muss die lüfter drehen weil sonst alle kabel zu sehen sind, schläuche nach hinten geht aber sind sehr star und hatte probleme den hinten lüfter von gehäuse wieder einzubauen. Was noch nicht schön ist der pumpenkopf lässt sich nicht drehen, wenn die schläuche vone sind und das logo von der pumpe nicht auf dem kopf steht dann sind sie schläuche verdreht. Logo auf dem Kopf gibts keine probleme aber gefällt mir persönlich nicht.
  • Bewertung: 5.0 von 5 Sternen
    via Mindfactory am

    Nachdem ich das Produkt zwei Wochen lang verwendet hatte, …

    Nachdem ich das Produkt zwei Wochen lang verwendet hatte, konnte ich kein Probleme feststellen und die kühlung ist sehr gut
  • Bewertung: 5.0 von 5 Sternen
    via Mindfactory am

    Tolle Lieferung, prima und sicheres Paket aus einer …

    Tolle Lieferung, prima und sicheres Paket aus einer Sammellieferung.
    Top Service, anfangs etwas skeptisch, aber positiv überrascht worden
    Gerne wieder, klare Kaufempfehlung.
  • Bewertung: 4.0 von 5 Sternen
    via Mindfactory am

    Die AIO Kühlung ist wertig verarbeitet, mit viel Metall und…

    Die AIO Kühlung ist wertig verarbeitet, mit viel Metall und gesleeveten Schläuchen. Die Lüfter sind bereits am Radiator vorinstalliert, was den Einbau zusätzlich erleichtert. Leider ist die Anleitung ein wenig zu kompakt gehalten, was die einzelnen Schritte schlechter Nachvollziehbar macht. Dies führte dazu, dass nach dem Einbau in mein Case zwei der drei argb-Lüfter nicht leuchteten und ich den Radiator mitsamt Lüftern noch einmal entfernen musste um die 3 pin rgb kabel zu verbinden. Nachdem dann aber alles verbunden war, leuchtete alles wie es sollte und auch unter Belastung blieb mein 13600kf wunderbar gekühlt. Seitdem leistet die AIO saubere Arbeit und bleibt dabei wunderbar leise. Ich kann die AIO nur weiterempfehlen, vor allem wenn man den Preis bedenkt.
  • Bewertung: 5.0 von 5 Sternen
    via Mindfactory am

    Schneller Versand, Preis für das Produkt ist top. Super RGB…

    Schneller Versand, Preis für das Produkt ist top. Super RGB Beleuchtung.
    Kann ich nur weiterempfehlen.
  • Bewertung: 5.0 von 5 Sternen
    via Mindfactory am

    +Starker Kühler für einen Günstigen Preis Hält meinen …

    +Starker Kühler für einen Günstigen Preis
    Hält meinen Ryzen 7800X3D immer unter 70 Grad selbst unter langer Volllast
    + Schöne RGB Beleuchtung
    +Kein Fiepen oder Blubbern
    Kann man bedenkenlos weiterempfehlen
  • Bewertung: 4.0 von 5 Sternen
    via Mindfactory am

    Kühlleistung und Schlauchlänge ist gut, allerdings ist die …

    Kühlleistung und Schlauchlänge ist gut, allerdings ist die Verkabelung meiner Meinung nach ein echter Krampf, diese ganzen RGB Stecker zu Daisy Chainen ist echt eine Fummelarbeit, für den Preis ist sie allerdings gut
  • Bewertung: 4.0 von 5 Sternen
    via Mindfactory am

    Der folgende Testbericht befasst sich mit der …

    Der folgende Testbericht befasst sich mit der All-in-One-CPU-Wasserkühlung Navis 360 der polnischen Marke Endorfy. Der Einfachheit halber werde ich ab sofort von einer AiO sprechen. Wer das hier liest weiß was gemeint ist. Das Testobjekt wurde mir im Rahmen der Aktion Testers Keepers von Mindfactory kostenlos zur Verfügung gestellt und ich darf es nach Ende des Testes behalten. Auch wenn Mindfactory keinen Einfluss auf meine Bewertung hat, sollte dies dennoch erwähnt sein.
    Endorfy war mir tatsächlich schon bekannt. Vor geraumer hatte ich mir aus Neugier während einer Angebotswoche einem Endorfy Fortis 5-CPU-Luft-Towerkühler zugelegt. Da ich damals neugierig war, versuchte ich dann mehr über Endorfy herauszufinden. Eine kurze Recherche ergab, dass es um eine Marke des polnischen Herstellers COLLING Sp. z o.o. mit Sitz in SokoBw handelt. Leider verrät man auf der englischsprachigen Homepage nicht, wie lange man bereits im Geschäft ist. Dennoch finde ich es schön, neben Größen bequiet!, Arctic und Noctua einen weiteren europäischen Hersteller von Kühlern Wasser und Luft, Gehäusen, Peripherie, Netzteilen, etc.. auf dem Markt zu haben.
    Vorab ein paar Worte zu mir. Ich baue seit mehr als 20 Jahren hobbymäßig PCs für mich und andere, inzwischen sicher mehr als 100 Stück. Vor ca. 15 Jahren fing ich an meine Top-Systeme mit Custom Wasserkühlungen auf Temperatur zu halten. Wasser im PC ist also für mich nichts neues. Bei meinem Editing-Rig Threadripper 2990WX, 64 GB DDR4, MSI RTX 3080 auf ASUS Zenith Extreme in einem Corsair Obsidian 900D werden CPU und GPU von gleich 4 Radiatoren 360x60, 360x45, 360x30 + 120x30 leise und effizient gekühlt. Der Kreislauf händelt die knapp 600W Abwärme der beiden Komponenten dabei spielend. Kein Luftkühler kommt da auch nur annähernd ran.
    Dennoch setze ich bei meinen Mainstream-Systemen und denen für Freunde und Bekannte fast ausschließlich auf Luftkühlung. Warum fragt sich der interessierte Leser, wenn es doch so viele tolle AiOs gibt?
    Die Antwort liegt vor allem in der mangelnden Langlebigkeit, gepaart mit der Illusion einer einer einfacheren Montage. Das erste Problem ist dabei die Diffusion des Wassers. Keine WaKü ist immer zu 100% dicht, etwas Wasser tritt über die Zeit immer aus. Bei AiOs bedeutet das, dass man diese in der Regel nach 3 bis 5 Jahren entsorgen kann, da man nur die wenigstens wieder ohne großen Aufwand füllen kann. Der Fakt, dass hier Copper-Coldplates mit Aluminium-Radiatoren kombiniert werden, macht die Sache dabei nicht besser. Hier einen Pluspunkt für Endorfy. Man ist hier sehr transparent und verschweigt die Materialien nicht wie viele andere Hersteller. Dennoch, man braucht noch spezielle Zusätze um galvanische Korrosion zu vermeiden. Bei einem Luftkühler stirbt höchstens der Lüfter, welcher bei den meisten Modellen schnell ersetzt ist. Oftmals hatte ich auch schon den Fall, dass die Pumpe schon deutlich früher gefressen hat. Totalschaden. Zum Vergleich Die Aquacomputer Aquastream XT in meiner Custom WaKü ist schon weit über 10 Jahre alt&
    Zudem denken viele User, dass eine AiO leicht zu montieren ist, weil man keinen riesigen Klumpen Metall auf die CPU packt. Das stimmt nur teilweise. In vielen Cases ist es dank der steifen Schläuche ein Kampf den Radiator gescheit zu montieren.
    Daher habe ich AiOs eigentlich vor Jahren aus meinem Leben verbannt. Nun war ich aber doch neugierig. Hat sich die Situation über die Jahre gebessert? Sollte ich den fertigen Wasserkühlungen eine zweite Chance geben? Wers wissen will, liest bis zum Ende, im Fazit verrate ich es.
    Nun zum eigentlichen Test, welcher traditionell mit dem Auspacken begann.
    Die AiO kommt in einer schlichten braunen Verpackung mit schwarzem Aufdruck und ein paar Markierungen, welche zunächst aussehen wie mit blauem Buntstift nachträglich aufgebracht. Im Endeffekt ist dies aber eher ein PR-Gag. Etwas irritierend, aber generell ganz lustig. Und weit weg von der Effekthascherei anderer Hersteller. Grundsätzlich weiß die schlichte Verpackung zu gefallen. Es lässt sich nur vermuten, wie gut sie sich in einem Elektromarkt verkaufen würde, aber da wir im Internet unterwegs sind, wo sowieso die meiste Hardware erworben wird, finde ich den umweltfreundlichen Ansatz sehr gut.
    Bei meinem Testgerät handelt es sich um das Topmodell, die Navis F360 ARGB mit RGB-Lüftern. Mehr dazu später. Es sei noch erwähnt, dass es alternativ mit RGB noch eine Version mit 240er-Radiator gibt. Und wer kein RGB braucht, findet dieselben Kühler auch mit schlichten schwarzen Lüftern, ebenfalls in einer 240er 2x 120mm-Lüfter, 360er 3x 120mm-Lüfter und zusätzlich 280er 2x 140mm-Lüfter. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Mindfactory das man mich für würdig befand das Topmodell zu testen.
    Nach dem Öffnen weiß der Inhalt ebenfalls zu überzeugen. Alles ist gut verpackt, Endorfy verzichtet aber anscheinend wo es geht auf Plastikverpackungen und setzt stattdessen auf hochwertigen, offenporigen Schaumstoff, welcher passgenau geschnitten ist und noch gut polstert. Die Lüfter sind vormontiert und die Kabel bereits größtenteils ordentlich verlegt. Mehr dazu später. Allerdings ging man bei dem Minimalismus etwas weit. Normalerweise ist klar markiert, welche Hardware für welche Sockel benötigt wird. Endorfy packt alles in einem Karton in eine wiederverschließbare Tüte und die Abstandshalter sowie Radiatorschrauben sind alle in einen weiteren, nicht wiederverschließbaren Plastikbeutel gepackt. Das Zubehör besteht aus den folgenden Teilen
    - 1 Backplate für Intel Mainstream LGA 775115X12001700
    - 8 Sockel-Montageschrauben, 4 davon für Intel Mainstream und AMD Mainstream AM3+45FM1+ 2+ und 4 für Intel HEDT LGA 2011-32066.
    - 12 Radiatorschrauben
    - 1 Adapter für 3-Pin-ARGB auf Sata, sollte das Mainboard keinen ARGB-Header haben
    - 1 4-Pin PWM-Verlängerungskabel für die Lüfter
    - 1 kleine Spritze Wärmeleitpaste.
    - 1 Montagewerkzeug
    Die AiO selbst besteht aus einer Pumpeneinheit mit Kupfer-Coldplate mit ARGB-Beleuchtung, 2 relativ steifen, aber dafür hübsch gesleevten Schläuchen und einem 360er-Radiator mit 3 vorinstallierten FLUCTUS 120 PWM ARGB-Lüftern. Mir fiel sofort positiv auf, dass hier nur mit Standardsteckern gearbeitet wurde. Strom für die Pumpe gab es via SATA, Tachosignal sowie PWMStrom für die Lüfter via 4-Pin-PWM und die 4 RGB-Header sind ebenfalls ganz normale 5V-ARGB-Header. Hier kamen keine proprotären Hubs zum Einsatz, welche idealerweise noch spezielle Software erfordern, welche dann wieder nicht gescheit funktioniert. Mitschreiben Corsair, so sollte das IMMER sein!!!
    Der Montagerahmen für Intel und AMD ! ist bereits an der Pumpen-Coldplate-Einheit vormontiert. Natürlich schweigt sich der Hersteller darüber aus, ob das Produkt inhouse produziert wird oder ob man auf einen externen OEM zurückgreift. Auffällig ist jedoch, dass man nicht auf die typische Ringmontage setzt, welche so charakteristisch für nahezu alle AiOs von Asetek ist.
    Generell ist es beeindruckend, dass Endorfy es geschafft hat mit so wenig Zubehör so viele Sockel abzudecken. Und dann der Fakt, dass man auch solche Sockel wie LGA 775, AM3 und FM1 noch unterstützt. Dies spricht für cleveres Engeneering.
    Die Lüfter ist PWM-geregelt und verfügt über einen Anschluss für einen weiteren Lüfter, lassen sich also in Reihe schalten Also muss der User nicht selbst einen 3-Wege-Y-Adapter zum Betrieb aller Lüfter beisteuern oder gleich 3 Lüfteranschlüsse auf dem Mainboard verschwenden. Weiterhin wurde
    Dass die Wärmeleitpaste in einer Spritze und nicht vorab aufgebracht bzw. in einer Plastiktüte zum Aufreißen mitgeliefert wird, ist hingegen eine feine Sache. Damit kann man diese mehrfach verwenden und steht nach der Erstinstallation nicht ohne Paste da. Verwendet habe ich diese jedoch nicht. Um die Variablen im Test möglichst zu minimieren, wurde die Wärmeleitpaste verwendet, welche auch bei den ursprünglichen Kühlern zum Einsatz kam.
    Die AiO ist in einer relativ schlichten Optik gehalten, der Show-Faktor entsteht hier vor allem durch die RGB-Beleuchtung. Beleuchtet ist dabei die Abdeckung des Pumpenkopfes und die Lüfter. Erstere zeigt eine RGB-Version des Endorfy-Logos. Bei den Lüftern ist der Propeller beleuchtet.
    Nun zur eigentlichen Montage. Ich habe den Kühler in zwei verschiedenen Systemen getestet, auf die später noch eingehe. Eins war ein Intel-System auf Basis des Sockels LGA 1200 und eins war auf AM4-Basis. Intel HEDT habe ich mangels passender Systeme nicht testen können.
    Zunächst zu den positiven Faktoren Die Lüfter sind bereits vormontiert und die Kabel an den Lüftern sowie RGB als auch PWN sind bereits fest an den Lüftern montiert und gemanagt. Leider gibt es auch hier ein großes Aber, auf das ich später noch eingehe. Ebenso, wie bereits erwähnt, hat Endorfy die Montagehalterungen für Intel und AMD bereits fest an der Pumpeneinheit montiert, was einen weiteren Arbeitsschritt und Verwirrung spart.
    Beginnen wir also mit der Montage. Und hier begrüßte mich direkt ein alter Schwachpunkt. Die Montageanleitung. Diese ist schlicht unvollständig und teilweise sogar fehlerhaft. Dasselbe Problem hatte auch bereits die Anleitung des CPU-Towerkühlers Fortis 5. Ein Highlight direkt am Anfang ist dabei der Fakt, dass der QR-Code in der Anleitung einen lediglich zu der Produktseite des gerade erworbenen Produktes führt, wo man dieselbe Anleitung nochmal via PDF herunterladen kann. Warum??? Wie wäre es alternativ mit einem Video-Tutorial bei Youtube?
    In der Hoffnung, dass Endorfy diesen Testbericht liest und eventuell Abhilfe schafft möchte ich an dieser Stelle alle Kritikpunkte aufzählen. Erst einmal war zunächst nicht ersichtlich, welche der 2 Sockel-Montageschraubensets für Intel HEDT und welche für alle anderen Sockel zu verwenden sind. Die Schrauben sahen für alle Sockel in der Anleitung absolut gleich aus, obwohl diejenigen für Intel HEDT relativ kurz und silberfarben sind, die für alle anderen Sockel fast doppelt so lang und mit schwarzem Kunststoff ummantelt sind. Ich kam dann auf die Idee die Schrauben außerhalb des Systems testweise in die Intel-Backplate bzw. AMD-Backplate einzuschrauben. Nur die schwarzen passten, damit wäre dies dann auch geklärt. Eine klare Labelung der Tüten oder eine bessere Anleitung hätte diesem Rätselraten vorgebeugt. Hier sollte Endorfy dringend nachbessern. Neue PC-Bauer hätte dies wahrscheinlich schon gereicht um den Kühler zurückzuschicken und etwas anderes zu kaufen. Dasselbe Problem hatte ich bereits beim Fortis 5. Und als ob das nicht genug wäre hat Endorfy es noch geschafft die Verkabelung für die Lüfter spiegelverkehrt in die Anleitung zu drucken. Laut Anleitung enden die Kabel alle auf der Seite des Radiators auf der auch die Schläuche ich in Richtung Pumpenblock abgehen. In der Realität ist es genau umgekehrt! Schlimm dabei ist, dass man das Verlängerungskabel für PWM auch an das eine Ende des Lüfters stecken kann die Lüfter lassen sich in Reihe schalten, da sie sowohl einen Male- als auch Female-Connector haben. Allerdings hat man keine Möglichkeit den Stecker ins Mainboard zu stecken wenn man den Female-Port am falschen Ende der AiO nimmt. Und die Abbildung in der Anleitung hilft da natürlich auch nicht weiter. Weiterhin behauptet sie, dass sowohl die Kabel für StromPWM als auch für RGB bereits komplett gemanagt sind. Bei Strom stimmt das, man muss eben das Verlängerungskabel am richtigen Ende einstecken. Die RGB-Anschlüsse wie erwähnt ganz normale 5V-ARGB-Stecker sind leider nicht gemanagt und man muss sich auch anhand der Länge ableiten welches Kabel zu welchem Stecker passt. Tut man das nicht, passt die Reihenfolge bei RGB-Effekten nicht mehr. Generell war die Montage der fragilen Stecker sehr fummelig, mir aber immer noch tausendmal lieber als proprietäre Lösungen. Nur wäre es schön gewesen, wenn mir die Anleitung das auch erklärt hätte. Was mich zur eigentlichen Montage bringt.
    Da alle Kabel an den Lüftern auf der von vorne da wo die Schläuche aus dem Radi kommen rechten Seite montiert sind und auch entsprechend auf der Rückseite rauskommen, musste ich den Radiator quasi verkehrt herum montieren wenn ich die Kabel nicht sehen will, also mit den Schläuchen in Richtung Gehäuserückseite bzw. IO-Panel. Dafür waren sie eigentlich etwas lang und drücken in beiden Testsystemen jetzt auf die Grafikkarte, was dem GPU-Sag natürlich extra zuträglich ist&. Generell clever ist dann aber wieder, dass die Schläuche an der linken Seite des Blocks montiert sind und die Anschlüsse drehbar sind, also nicht mit den RAM kollidieren.
    Was uns zur eigentlichen Montage bringt.
    Analog zum Fortis 5 hat sich mir auch hier nicht erschlossen, warum Endorfy hier einen kleinen Schraubenschlüssel beilegt. Wenig überraschend schweigt sich auch die Anleitung dazu aus. Man braucht für die Montage auf jeden Fall einen Kreuzschlitz-Schraubendreher, idealerweise mit magnetischer Spitze. Hier sollte Endorfy DRINGENDST die Hausaufgaben von bequiet! Kopieren, da ist sowas nämlich standardmäßig dabei. Eventuell könnte man mit dem Schraubenschlüssel die Sockelschrauben fixieren, dort und nur dort! gibt es eine 6-Kant-Aufnahme. Diese sind aber auch die einzigen Schrauben, welche man problemlos mit der Hand festdrehen kann. Zumal der Schraubenschlüssel bei einem Einbau bei montiertem Mainboard definitiv nutzlos ist. Für alle anderen Schrauben braucht man dann den erwähnten Kreuzschlitz-Schraubendreher.
    Wenn man also evaluiert hat welche Sockelschrauben man braucht siehe oben und ausgerechnet hat, dass die 12 kleinen Schrauben wahrscheinlich diejenigen sind welche man zur Montage des Radiators am Gehäuse braucht erneut, entsprechend beschriftete Tüten wären toll gewesen& kann die Montage ja los gehen. Sofern man genug Platz im Deckel oder der Front des Gehäuses hat, ist der Radiator schnell montiert, sofern man die Orientierung beachtet. Wer es so weit geschafft hat, findet auch raus, dass man Backplate und Sockelschrauben vor dem Pumpenkopf einbauen muss. Und nicht vergessen den Plastikschutz von der CPU-Coldplate vor der Montage abzuziehen.
    Abgesehen davon lief der Einbau weitestgehend problemlos. Den üblichen Struggle mit der Backplate bei AMD wird die Stock-Backplate verwendet will ich Endorfy nicht vorwerfen, dieses Problem hat man bei Mainstream-Systemen so lange bis auch hier endlich die Montagevorrichtungen in den Sockel bzw. Retention-Mechanismus integriert werden wie bei Intel HEDT und AMD Threadripper.
    Gut war, dass der Pumpenkopf während der Montage sehr gut auf den Sockelschrauben hält, man also das Teil während der Montage nicht zwangsweise festhalten muss. Auch hier rät man nochmals welche Schrauben zu benutzen sind, um die Federn festzuhalten, die für den Anpressdruck des Pumpenkopfes auf der CPU sorgen. Danach beginnt der Struggle mit dem Kabelmanagement. Natürlich sagt Endorfy uns nicht, dass der PWM-Header für die Pumpe auf den AIO Pump-Header des Mainboards gehört und das die Lüfter auf den CPU Fan-Anschluss zu stecken sind. Wers falsch macht bekommt beim Systemstart einen CPU Fan-Error und bleibt im Postscreen hängen. Ebenfalls sehr motivierend für Novizen&
    Das Problem mit der Verkabelung der ARGB-Anschlüsse wurde oben schon erwähnt, aber das ist zu schaffen.
    Nun zu den Testsystemen
    Auf der Intel-Seite verwendete ich einen Core i5 10400 auf einem ASUS Prime B460 Plus mit 2x 8 GB DDR4-3200 und einer Gigabyte GTX 1070 in einem Cooler Master ATCS 840 mit insgesamt 7 Gehäuselüftern 3x 200 mm, 4x 120 mm. Airflow ist also reichlich vorhanden. Standardmäßig arbeitet hier ein Thermalright Ultra 120 Extreme-Towerkühler mit 2x Arctic BioniX P120-Lüftern in Push-Pull-Konfiguration. Als Wärmeleitpaste kommt Arctic Cooling MX-4 zu Einsatz. Hier erwarte ich keine großen Vorteile für die AiO von Endorfy, da der i5 10400 einfach nicht sonderlich warm wird. Selbst der Thermalright ist bereits overkill.
    Auf der AMD-Seite versprach es spannender zu werden. Hier musste sich die Endorfy einem Ryzen 9 5900X auf einem ASUS ROG Strix X570F-Gaming mit 32 GB DDR4-3600 G.Skill Trident-Z und einer Gigabyte RTX 3070 in einem Corsair Obsidian 750 D Airflow mit ingesamt 6 Gehäuselüftern 5x 140 mm, 1x 120 mm stellen. Gekühlt wird dieser normalerweise, wie bereits erwähnt, durch einen Endorfy Fortis 5 Towerkühler mit einem Fluctus 140-PWM an der Front und einem Arctic BioniX 120 mm auf der Rückseite in Push-Pull-Konfiguration, im Zusammenspiel mit Thermal Grizzly Kryonaut-Wärmeleitpaste. Die CPU hat eine ordentlich Wärmeabgabe und besonders in anspruchsvollen Spielen, wenn die RTX 3070 zusätzlich heizt. Daher wurde auch der der altehrwürdige Thermalright-Kühler 2007 erworben und seitdem konstant in Verwendung! an seine Grenzen getrieben, weswegen er ins Intel-System umgezogen ist und durch den Endorfy Fortis 5 ersetzt wurde. Kann die AiO hier nochmal noch etwas mehr aus der CPU herauskitzeln? AMD-CPUs arbeiten mit Precious Boost Overclock PBO, mehr thermaler Overhead bedeuten also höheren Boost und damit mehr Leistung.
    Die AiO wurde bei beiden Systemen in den Deckel montiert, die Gehäuselüfter an dieser Stelle mussten dann natürlich weichen.
    Kommen wir also schlussendlich zum Testen
    Hierfür verwendete ich als synthetisches Testprogramm Prime 95 Small FFTs. Die Temperaturen wurden mit HWInfo64 ausgelesen. Der Test lief 15 Minuten.
    Als Gaming-Test wurde Battlefield 2042 hergenommen. Auf dem i5-System in Full HD mit hohen Einstellungen, auf dem Ryzen-System in 1440p mit dem Ultra-Preset. Die Temperaturen wurden ingame mit MSI Afterburner bzw. dem Rivatuner Statistics Server-Overlay protokolliert. Gespielt wurde im Multiplayer für ca. 30 Minuten. Die Raumtemperatur betrugt leider knapp 28C. Zur Geräuschkulisse sage ich später noch etwas.
    Intel Core i5-10400
    Thermalright Ultra 120 Extreme
    Idle 38 C
    Prime 95 65 C
    Battlefield 2042 61 C GPU 72 C
    Endorfy Navis F360
    Idle 36C
    Prime 95 62 C
    Battlefield 2042 57C GPU 80 C

    AMD Ryzen 9 5900X
    Endorfy Fortis 5
    Idle 64 C
    Prime 95 88 C
    Battlefield 2042 85 C GPU 76C
    Endorfy Navis F360
    Idle 57C
    Prime 95 81C
    Battlefield 2042 78C.
    Lautstärke
    Hierzu muss ich erwähnen, dass ich auf die Messung mit einer dB-App auf dem Smartphone verzichtet habe und die folgenden Eindrücke rein subjektiv sind.
    Im Idle geben sich alle Lüfter nicht viel, was auch nicht überrascht, da es sich um relativ gut gedämmte Gehäuse handelt und alle Gehäuselüfter entkoppelt sind. Zudem ist das Preset der Lüfter im BIOS auf Silent gestellt. Die GPU-Lüfter in beiden Systemen standen im Idle sogar komplett still. Im Idle waren die Lüfter der AiO nicht herauszuhören, lediglich unter synthetischer Last waren sie auszumachen. Das tieffrequente Rauschen war aber nicht störend und Nebengeräusche wie Klackern gab es auch keine. Im Gaming-Betrieb wurden sie von den Lüftern der Grafikkarten in beiden Systemen mühelos übertönt.

    Würde ich die Endorfy Navis F360 ARGB abschließend also empfehlen?
    Dies kommt drauf an.
    Wenn man ein Mittelklasse-System mit einem Core i5 i7 non-K oder Ryzen 57 kleinere Modelle sein Eigen nennt, ist die 360er-AiO kompletter Overkill und schlicht Geldverschwendung. Hier sollte man bei einem kleinen Towerkühler wie dem bequiet! Pure Rock 2 bei Mindfactory ab ca. 24 zu haben greifen. Von der Performance wird es keine Unterschiede geben. Solche CPUs haben schlicht nicht genug Abwärme, um solch eine große AiO bzw. einen großen Towerkühler zu rechtfertigen.
    Bei größeren Intel Core i7 und i9-Modellen sowie einen größeren Ryzen 79 12- und 16-Kern-CPUs macht die Endorfy durchaus Sinn. Sie bietet reichlich Reserven für die schnellsten CPUs in den Lineups von Team Blue und Red, mit Ausnahme der Core i9-Topmodelle, hier macht eine Custom-Wasserkühlung Sinn. Leider konnte ich die AiO nicht in meinem eingangs erwähnten Threadripper-System testen. Endorfy bietet schlicht keine Montage für Sockel TR4 an. Um fair zu sein, sie bewerben dies aber auch nicht. Nichtsdestotrotz wäre es spannend gewesen zu sehen wie die AiO mit 280W TDP klarkommt.
    Vom Preis-Leistungs-Verhältnis her ist die Navis F360 ARG ein No-Brainer. Zum Zeitpunkt des Testberichtes ist sie für knapp 129 zu haben, bequiet! ruft für ein vergleichbares Produkt OHNE RGB schon mehr als 150 auf.
    Dennoch sollte man aufpassen, insbesondere als Einsteiger. Wie erwähnt ist die Montage gewöhnungsbedürftig, die Anleitung wenig hilfreich und das beigelegte Werkzeug nicht wirklich sinnvoll einsetzbar. Und der Kühler ist voluminös, man sollten schon einen ausgewachsener Midi-, besser einen Big-Towermit entsprechender 360er-Montage an der Front oder im Deckel sein Eigen nennen, um den Radiator unterbringen zu können. Fairerweise sollte man aber davon ausgehen können, dass der Käufer das vorher checkt bevor er sich für so einen Behemoth von Kühler entscheidet. So konnte ich die Endorfy leider nicht in meinem Sleeper-System, welches in einen i5 8400 in einem alten Aldi-PC-Gehäuse beherbergt, unterbringen. Es handelt sich um einen Micro-ATX-Tower. Und einen Test bei dem der Radiator neben dem PC liegt halte ich nicht für realistisch. Standardmäßig kommt hier indes ein Deepcool Gamaxx 200T zum Einsatz und auch dieser hält den i5 problemlos kühl. Ich denke die Ergebnisse wären analog zum i5 10400 ausgefallen.
    Abschließend kann ich die Navis F360 ARGB als Schnapper für erfahrene PC-Bastler mit einer leistungsstarken CPU empfehlen. Sofern Endorfy seine Anleitung und das beigelegte Werkzeug überarbeitet, könnten sich auch Einsteiger an den Kühler wagen. Aktuell kann ich Einsteigern aber nur raten die Finger davon zu lassen, ihr werdet keine Freude bei der Montage haben!
    Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich sehr positiv überrascht war und Endorfy ab sofort auf meiner Watchlist steht.
    Ich persönlich werde die Navis F360 bis auf weiteres in meinem Ryzen-System behalten und schauen, wie sich die Pumpe im Langzeittest schlägt siehe dazu oben.
    An dieser Stelle nochmals danke an Mindfactory, dass ich das Produkt testen durfte.
  • Bewertung: 5.0 von 5 Sternen
    via Mindfactory am

    Vorwort Willkommen zu meinem Test der Endorfy Navis F360 …

    Vorwort
    Willkommen zu meinem Test der Endorfy Navis F360 ARGB Wasserkühlung. Ich hatte das große Glück und war einer der Gewinner des Gewinnspiels was von Mindfactory.de durchgeführt wurde. In diesem Gewinnspiel konnte man sich als Produkttester für die jeweiligen Produkte bewerben. In diesem Test bewerte ich die Wasserkühlung. Es besteht keinerlei Einfluss seitens Endorfy oder Mindfactory.de.

    Unboxing
    Die Verpackung der Endorfy Navis F360 ARGB Wasserkühlung besteht, wie könnte es auch anders sein, aus Kartonage bzw. Pappkarton. Die Verpackung ist zweifarbig in den Farben Schwarz und Hellbraun und wirkt sehr schlicht und einfach gehalten. Der Großteil der Verpackung wird durch ein Produktbild der Wasserkühlung abgedeckt. Zusätzlich befinden sich auf der vorderen Seite noch einige Informationen zur Wasserkühlung. Zu diesen Informationen gehören z.B., dass die drei 120mm Fluctus-Lüfter bereits vorinstalliert sind, die Wasserkühlung eine 3-jährige Garantie besitzt, eine ARGB-Steuerung, so wie eine PWM- gesteuerte Pumpe vorhanden ist. Auf der Rückseite befinden sich Informationen zu den technischen Spezifikationen, hierzu gehören unter anderem

    -Angabe der minimalen und maximalen Drehzahlen der Lüfter inkl. der Toleranzangaben. Die Maße der einzelnen Lüfter, so wie die Spannungsversorgung der einzelnen Lüfter in Volt V und die Stromaufnahme in Ampere A als auch die Ansteuerungsmöglichkeiten zuzüglich der PIN- Ansteuerungen für Beleuchtung und die Stromversorgung.

    -Angabe der minimalen und maximalen Drehzahlen der Wasserpumpe inkl. der Toleranzangaben. Das Material woraus die Kühlerplatte coldplate und auch das Lager bearing besteht, zuzüglich wie auch bei den Lüftern, die Ansteuerungsmöglichkeiten inkl. der PIN- Ansteuerung für Beleuchtung und die Stromversorgung.

    -Angabe der Radiatormaße als auch die Maße inkl. der installierten Fluctus-Lüfter. Das Material, woraus der Radiator besteht, in diesem Fall besteht dieser aus Aluminium. Die technischen Angaben sind in mm angegeben.

    -Zum Schluss erhält man noch Informationen zu der Sockel Kompatibilität. In diesem Fall unterstützt die Wasserkühlung die Sockel AM5, AM4, LGA 1700, LGA 1200, LGA 1150, LGA 1151, LGA 1155, LGA 1156, LGA 2066, LGA 2011-3 als auch der LGA 2011 SQUARE ILM.

    -Im Lieferumgang der Box sind folgende Dinge erhalten
    -Der Radiator mit Wasserpumpe
    -2x Fluctus 120mm ARGB-Lüfter
    -1x Nano Reset-ARGB-Controller
    -Die Mountingkits Montagesockel für AMD und Intel
    -Eine Tube Wärmeleitpaste der Marke Endorfy
    -Sicherheitshinweise

    Was mir beim Herausnehmen der Wasserkühlung positiv ins Auge sticht, ist die äußerst gute Verpackung der Wasserkühlung. Diese liegt in einem Block aus Styropor und besitzt oberhalb einen Styropor-Deckel. Zusätzlich ist der Radiator samt Lüfter und Kabel mit einer transparenten Kunststofffolie abgedeckt. Auch die Wasserpumpe ist mit samt Kabel mit einer transparenten Kunststofffolie bedeckt. Die Wasserkühlung samt Wasserpumpe ist also rundum während des Transports geschützt.

    Design
    Der Radiator ist genau wie die Kühlerlamellen ringsum in Schwarz-Matt beschichtet worden. Eine Herstellerlogo von Endorfy ist hier drauf nicht vorhanden. Die Kühlerschläuche sind typischerweise, wie bei allen anderen Wasserkühlungen auch, Schwarz und ummantelt. Der Wasserpumpenkopf besteht im Sockelbereich als auch über der Kühlerplatte coldplate aus Kunststoff. Im oberen Teil des Wasserpumpenkopfes findet man einen außen angebrachten LED-Streifen, der vor Kopf einmal ringsum verläuft. Auf dem Pumpenkopf selbst, findet man eine graue gebürstete und aus Aluminium bestehende Abdeckung mit dem integrierten Endorfy Logo. Der Pumpenkopf kann über die jeweilige Software des Mainboards oder einem ARGB-Controller in den verschiedensten Farben beleuchtet werden. Die Lüfterflügel als auch deren Rahmenkonstruktion bestehen aus Kunststoff. Der Rahmen ist, so wie der Rest auch, in Schwarz-Matt gehalten. Die Lüfterflügel sind logischerweise Weiß bzw. Milchig sonst wäre eine Beleuchtung ausgeschlossen. Die Beleuchtung der Lüfter scheint durch einen kleinen Spalt zwischen Radiator und Rahmenkonstruktion durch, was ich nicht als weiter schlimm empfand. Hierdurch erweckt es den Eindruck, als hätte man an der Rahmenkonstruktion eine zusätzliche Beleuchtung, praktisch wie bei den Lian Li Uni-Fans, nur halt minimalistisch gehalten.

    Verarbeitung
    Die Verarbeitung der Endorfy Navis F360 ARGB Wasserkühlung ist in meinen Augen, für den Tagesaktuellen Preis von 128.99 Mindfactory.de, sehr hochwertig. Das Einzige, was ich in meinem Test festgestellt habe, ist das ein Lüfterflügel bei mir festhing. Grund dafür waren die rückseitigen Halterungen aus Kunststoff, diese waren zum Teil durchgebrochen, weshalb sich der Lüfterflügel im Rahmen verkantet hat. Ich tendiere hier auf einen Herstellungsfehler, da die anderen Lüfter einwandfrei in Ordnung waren. Gefixt habe ich das Ganze mit 2 Komponenten Kleber. Die Lüfterrahmen als auch die Lüfterflügel fühlen sich robust und für den Preis gut verarbeitet an. Die Schläuche sind wie bei allen anderen Wasserkühlungen auch, ummantelt und super verarbeitet. Die Kirsche auf der Sahnetorte ist in meinen Augen die graue aus Aluminium bestehende und gebürstete Abdeckung des Pumpenkopfes mit dem integrierten Endorfy-Logo. Aber auch die beleuchteten Lüfter gehören hier klar dazu. Auch der Radiator bestehend aus Aluminium hat in meinen Augen die gleiche wertige Verarbeitung wie die Radiatoren der anderen Hersteller. Hierzu später mehr in der Kategorie Haltbarkeit und Vergleich.

    Montage
    Die Montage ist für AMD-Systeme als auch für Intel Systeme relativ einfach gestaltet. In meinem Fall kühlt die Endorfy Navis F360 ARGB Wasserkühlung meinen auf AM5 basierenden Ryzen 7 - 7800x3D Prozessor. Hierzu wird die originale Backplate hinterm Mainboard, in meinem Fall vom Asus Rog Strix B650 E-Gaming beibehalten. Lediglich die Abstandshalter werden auf den vorhandenen Löchern installiert und anschließend der Pumpenkopf aufgesetzt und mit 4 Muttern und Federn befestigt.

    Leistung
    Die Leistung der Endorfy Navis F360 ARGB Wasserkühlung ist in meinen Augen äußerst solide und ebenbürtig mit den Wasserkühlungen der anderen Hersteller. Um die Wasserkühlung ausgiebig testen zu können, habe ich knapp 2 Stunden 2 Spiele intensiv gespielt. Unter anderem lief der Test in
    -Horizon Forbidden West
    -Battlefield 2042

    Die Temperaturen des Prozessors lagen im Durchschnitt bei ca. 56-74.5 Grad Celsius. Zu beachten ist hierbei, dass diese Temperaturen, die des Tdie der CPU sind. Die Angabe im Tdie zeigt die tatsächlich höchste Temperatur eines einzelnen Kerns. Der eigentliche Rest von der CPU ist meistens bis zu ca. 20 Grad kühler. Die maximale Temperatur lag in dem Test bei 74,5 Grad, im schnitt jedoch bei 56,5 Grad. Das variiert je nach Spielszene und Spiel. Der Tdie schießt Temperaturtechnisch meistens in Ladeszenen nach oben, sprich dann, wenn die CPU am meisten gefordert wird. In Horizon Forbidden West war dies immer dann der Fall, wenn ich eine Schnellreise genutzt habe. In Battlefield 2042 hingegen war dies der Fall, wenn das Spiel geladen hat, sprich kurz vor einem Match oder kurz nach Ende. Während des reinen Gaming lief die CPU meistens bei 50-65 Grad Celsius, was äußerst beeindruckend ist. Der große Pluspunkt dieser Wasserkühlung liegt an der leisen Pumpe. Selbst wenn man mit dem Ohr ans Gehäuse geht, hört man keine Pumpengeräusche!

    PreisLeistung
    Das PreisLeistung ist, im Vergleich zu anderen Herstellern, in meinen Augen das perfekte Gleichgewicht des Kosten- und Nutzen Faktors. Was mich bei dieser Wasserkühlung wirklich überzeugt hat, ist das die Wasserpumpe keinerlei Geräusche von sich gibt! Selbst mit dem Ohr in ca. 20cm Entfernung, kann ich keine Geräusche wahrnehmen. Dies ist für mich der ausschlaggebende Punkt, wieso ich mir diese Wasserkühlung Privat auch zulegen würden. Klar, Lüftergeräusche sind ab einer gewissen Drehzahl auch hörbar, diese sind aber wesentlich angenehmer als Summende Geräusche der Wasserpumpen.

    Haltbarkeit und Vergleich
    Meine alte Corsair Wasserkühlung kostet ohne Display ca. 340. Der Preis der Endorfy Navis F360 ARGB Wasserkühlung entspricht einem Drittel des Corsair Preises. Tagesaktuell, wie bereits erwähnt, liegt der Preis der Endorfy Navis F360 ARGB Wasserkühlung bei 128,99 Mindfactory.de. Aus meiner Sicht hat sich die Endorfy Navis F360 ARGB einen Platz in den Top 3 der Wasserkühlungen verdient, schon allein, weil die Pumpe keinerlei Geräusche von sich gibt.
  • Bewertung: 4.0 von 5 Sternen
    via Mindfactory am

    Die Endorfy Navis F360 ARGB ist eine leistungsstarke, …

    Die Endorfy Navis F360 ARGB ist eine leistungsstarke, optisch durchaus ansprechende All-In-One Wasserkühlung.
    Beginnen möchte ich meine Produktbewertung im Rahmen der Aktion TESTERS KEEPERS mit ein paar Worten zur Verpackung sowie dem Lieferumfang der Wasserkühlung.
    Die All-In-One Wasserkühlung aus dem Hause Endorfy wird sicher verpackt in einem schlicht gehaltenen Pappkarton geliefert. Die minimalistisch gestaltete kartonfarbige Box wurde ringsum mit schwarzen Akzenten versehen, welche die Verpackung optisch zu einem schönen Gesamtpaket und meiner Meinung nach wirklichen Hinkucker abrunden.
    Hervorzuheben sind hierbei zum einen eine komplett schwarz bedruckte Nebenseite, auf der sich mittig ein kartonfarbiger Abdruck des Namens und Logos des Herstellers Endorfy befindet, sowie zum anderen aber auch der schwarze Abdruck der Wasserkühlung selbst auf der kartonfarbigen Vorderseite der Verpackung.
    Nachdem man die obere Lasche des Kartons geöffnet hat, begrüßt einen zunächst einmal eine maßgeschneiderte, weiße Styropor-Verkleidung. Nachdem man diese aus dem Pappkarton gezogen hat, befindet sich gut im inneren verpackt die Wasserkühlung selbst, sowie eine Gebrauchsanleitung und zugehöriges Montagematerial.

    Das Montagematerial beinhaltet
    - Alle zur Installation benötigten Schrauben.
    - Einen kleinen Ringmaul-Schlüssel zum Festziehen der Befestigungsschrauben des Pumpenblocks.
    - Eine Backplate für Intel Mainboards der LGA 1000er Serie.
    - Ein 4-Pol PWM Verlängerungskabel zum Anschließen der Lüfter am Mainboard.
    - Einen Adapter durch den ein zusätzlicher ARGB 3-PIN Anschluss mittels eines SATA-Netzteil-Steckers und dem RESET-SW Kabel des Gehäuses bereitstellt wird.
    - Eine kleine Spritze mit Wärmeleitpaste, deren Füllung für ca. 4 Anwendungen reichen sollte.

    Die Montage der Wasserkühlung sollte problemlos auf den meisten gängigen Mainboards möglich sein. Laut Gebrauchsanleitung unterstützt die Navis F360 ARGB die Plattformen AM4 und AM5 aus dem Hause AMD. Intel seitig werden die Sockel LGA1150, LGA1151, LGA1155, LGA1156, LGA1200, LGA1700, LGA2011, LGA2011-3, sowie LGA2066 unterstützt.

    Auf den Ersten Blick fällt auf, dass die Lüfter der Wasserkühlung bereits auf dem Radiator vorinstalliert sind. Hierbei wurden die Endorfy hauseigenen Fluctus Lüfter in der ARGB-Variante in einer sogenannten Push-Konfiguration verbaut. Push-Konfiguration bedeutet, dass die drei 120mm durchmessenden Lüfter nach der Montage der Wasserkühlung die Luft vom Gehäuse durch den Radiator nach außen drücken. Auch auf sauberes Kabelmanagement wurde bei der installation der Lüfter seitens des Herstellers geachtet. Negativ aufgefallen ist mir hierbei nur, dass der 4-PIN PWM-Stecker, welcher die Lüfter mit dem Mainboard verbinden soll, sehr kurz geraten ist. Demnach muss hier wohl oder übel auf das mitgelieferte 4-PIN PWM-Verlängerungskabel der Montagematerialen zurückgegriffen werden.
    Der Radiator, auf dem die Lüfter verbaut wurden, macht genauso wie die Schläuche der AIO mit seiner schwarzen Optik und seinen 27mm stärke einen sauberen und durchaus wertigen Eindruck. Auch der Pumpenblock selbst, welcher durchwegs aus Hartplastik gefertigt wurde, macht in seiner Gesamtheit einen schönen und durchaus wertigen Eindruck. Hierzu tragen mitunter seine aus Kupfer bestehende Kontaktfläche, sowie die aus durchsichtigem Hartplastik bestehenden ARGB-Elemente bei. Alles in allem macht die Endorfy Navis F360 ARGB auf mich einen wirklich wertigen Eindruck.

    Nachdem ich mir einen Überblick über die Montagematerialien verschafft hatte und mich ein wenig mit der Gebrauchsanleitung auseinandergesetzt hatte, stellte sich die Montage der Kühlung, vor allem durch die bereits vorinstallierten Lüfter, als ziemlich zügig und spielend einfach heraus. Negativ anmerken musste ich hierbei eigentlich nur, dass die Montagematerialen nicht wie bei anderen Herstellern ordentlich zwischen den jeweiligen Prozessorhersteller Intel und AMD unterteilt wurden.
    Bei der Installation auf dem Sockel LGA2011-3 mussten lediglich die verchromten Halterungsschrauben in den Sockel selbst gedreht werden, die Backplate wurde in meinem Fall nicht benötigt. Nachdem ich die der Halterungsschrauben festgezogen hatte, konnte ich auch schon Wärmeleitpaste auf den Prozessor auftragen und den Pumpenblock der AIO mittels der Halterungsschrauben auf dem Prozessor platzieren. Zum endgültigen Befestigen des Pumpenblocks mussten im Anschluss daran nur noch kleine Federn mittels kleinen, schwarzen, aus Plastik bestehenden Schraubgewinden auf dem oberen Gewindeteil der Halterungsschrauben angebracht und angezogen werden. Im Letzten Installationsschritt muss der Radiator noch mit 12 kleinen schwarzen Schrauben an der gewünschten Position im Gehäuse befestigt und alles wie in der Gebrauchsanleitung aufgezeigt verkabelt werden. Danach ist die Installation der Wasserkühlung auch schon abgeschlossen.

    Doch was genau leistet die Endorfy Navis F360 ARGB nun?

    Alle unten aufgeführten Ergebnisse wurden, falls nicht anders angegeben, mit folgenden Komponenten gemessen

    Prozessor 2xIntel Xeon E5-2697A v4
    Arbeitsspeicher 8x32 GB Samsung ECC-Arbeitsspeicher 2400 MHz
    Grafikkarte1x1 GB GDDR3 Nvidia GT 620
    Mainboard1xAtermiter X99 Dual CPU Motherboard LGA 2011
    Festplatte1x1 TB Apacer AS350X
    Netzteil 1x500 Watt be quiet! Pure Power 11 Non-Modular 80+ Gold
    Gehäuse1xKolink Stronghold Midi-Tower, Tempered Glass schwarz

    Die Raumtemperatur betrug während meinen Benchmarks ca. 25 C.

    Cinebench R23 Multicore Benchmark

    Erläuterung

    Der Begriff Endorfy Navis F360 ARGB stellt folgende Kühler Kombination dar
    CPU-Kühler 11xEndorfy Navis F360 ARGB
    CPU-Kühler 21xbe quiet! Dark Rock Slim

    Der Begriff Luftkühlung stellt folgende Kühler Kombination dar
    CPU-Kühler 11xbe quiet! Pure Rock 2 Black
    CPU-Kühler 21xbe quiet! Dark Rock Slim

    Die Temperaturmessung fand mithilfe des Programms HWiNFO64 statt. Hierbei sind die Temperaturangaben der Messung CPU-Gesamt unter dem Eintrag Maximal nach beenden aller 5 Benchmark-Durchläufe entnommen worden.

    Ergebnisse

    Punktzahl
    Endorfy Navis F360 ARGBLuftkühlung
    1. Durchlauf 25.797 Punkte 25.300 Punkte
    2. Durchlauf 25.840 Punkte 25.114 Punkte
    3. Durchlauf 25.803 Punkte 25.422 Punkte
    4. Durchlauf 25.782 Punkte 25.324 Punkte
    5. Durchlauf 25.817 Punkte 25.411 Punkte

    Temperaturen
    Endorfy Navis F360 ARGBLuftkühlung
    1. CPU-Sockel 43 C 78 C
    2. CPU-Sockel 63 C 70 C

    Cinebench R23 Singlecore Benchmark

    Erläuterung

    Der 2. Prozessor wurde für diesen Benchmark ausgebaut!

    Der Begriff Endorfy Navis F360 ARGB stellt folgenden Kühler dar
    CPU-Kühler 11xEndorfy Navis F360 ARGB

    Der Begriff Luftkühlung stellt folgenden Kühler dar
    CPU-Kühler 11xbe quiet! Dark Rock Slim

    Die Temperaturmessung fand mithilfe des Programms HWiNFO64 statt. Hierbei sind die Temperaturangaben der Messung CPU-Gesamt unter dem Eintrag Maximal nach beenden aller 5 Benchmark-Durchläufe entnommen worden.

    Die Lautstärke Messung wurde mittels Smartphone über die App dB Meter während des Cinebench R23 Singlecore Benchmark bei einem Abstand von ca. 10 cm zum Gehäuse durchgeführt.

    Ergebnisse

    Punktzahl
    Endorfy Navis F360 ARGBbe quiet!
    1. Durchlauf 785 Punkte 777 Punkte
    2. Durchlauf 771 Punkte 761 Punkte
    3. Durchlauf 773 Punkte 779 Punkte
    4. Durchlauf 776 Punkte 743 Punkte
    5. Durchlauf 778 Punkte 778 Punkte

    Temperaturen
    Endorfy Navis F360 ARGBbe quiet!
    1. CPU-Sockel 33 C 46 C

    Lautstärke
    Mit GehäuselüfterOhne Gehäuselüfter
    Endorfy Navis F360 ARGB 51 dB 35 dB
    be quiet! 52 dB 34 dB

    Aus diesen Messungen geht hervor, dass die Endorfy Navis F360 ARGB einen Intel Xeon E5-2697A v4 mit einer Verlustleistung TDP von 145 Watt selbst unter Volllast mühelos gekühlt bekommt. Im Cinebench R23 Multicore Benchmark konnte einer meiner beiden leistungshungrigen Xeon-Prozessoren durch seine nun bessere Kühlung vermutlich seine Taktraten ein klein wenig konstanter halten, wodurch sich die weniger stark schwankenden und ca. 2% höheren Benchmark-Scores der einzelnen Durchläufe erklären würden.
    Vor allem die Lautstärkemessungen des Cinebench R23 Singlecore Benchmarks haben mich bei dieser Kühlung sehr überrascht. Das die Endorfy Fluctus Lüfter lautstärkemäßig mit den be quiet! CPU-Kühler mithalten können hätte ich als kleiner be quiet Sympathisant nicht gedacht und auch nicht erwartet. Auch die Beleuchtung der Wasserkühlung sieht meiner Meinung nach optisch sehr schön aus. Alles in allem bin ich sowohl von der Optik als auch von der Leistung der Wasserkühlung sehr positiv überrascht.

    Preisleistungsmäßig bewegt sich die Wasserkühlung in ihrer ARGB-Variante zum Zeitpunkt der Produktbewertung bei ca. 130,00 . Für diesen Preis bekommt man ein meiner Meinung nach eine ordentliche und performante Wasserkühlung die optisch auch noch etwas hermacht.
  • Bewertung: 4.0 von 5 Sternen
    via Mindfactory am

    Der Karton der Wasserkühlung ist sehr schlicht gehalten. …

    Der Karton der Wasserkühlung ist sehr schlicht gehalten. Kartonfarben mit Schwarzem Aufdruck des Radiators mit Lüfter und dem Pumpenblock, sowie ein paar Informationen zu AiO selbst. Die AiO war gut gepolstert verpackt und somit ausreichend beim Transport geschützt, um eventuelle Beschädigungen zu vermeiden.
    Mitgeliefert wurde alles wichtige, um die AiO direkt in Betrieb nehmen zu können.

    Hierzu gehören
    - Befestigungsmaterial Schrauben, Mounting Plate für Intel. Unterschiedliche Schrauben für Intel und AMD zum Befestigen des Pumpenblocks.
    - Ein kleiner Ring-Maulschlüssel, der aber irgendwie überflüssig ist.
    - Eine Verlängerung für die 4-Pol PWM Stecker der Lüfter.
    - Ein weiterer Stecker mit SATA Stromstecker und einer kleinen RGB Steuerung die aber überflüssig ist, da moderne Boards RGB Steckplätze haben und man die Lüfter Chainen kann.
    - Wärmeleitpaste
    - Eine Anleitung für Einbau und Verkabelung

    Zum Aufbau der AiO

    Die AiO ist kompatibel mit allen aktuellen und somit gängigen Plattformen von AMD und Intel, sprich die Modelle AM4 und AM5, 1150, 1151, 1155, 1156, 1200, 1700, 2011, 2011-3, 2066.
    Es sollte also wenig Probleme geben, die AiO auf den derzeitige Boards zu montieren, die halbwegs aktuell sind, wenn man von AM4 ausgeht, also alle Boards der letzten 5 Jahre und bei Intel sogar bei noch älteren Boards.

    Der Verarbeitung des AiO ist an sich wirklich gut. Keine unschönen Beschädigungen am Lack, auch die Lüfter machen durch die gummierten Ecken und das Design einen wertigen Eindruck. Die Beleuchtung der Lüfter ist auch sehr schön und kann mit der RGB Software des Mainboards gesteuert werden, in meinem Fall ist das ASRocks Polychrome Sync.
    Der Pumpenblock ist auch sehr schön und größer als ich gedacht habe, allerdings besteht dieser komplett aus Plastik, die Front hat zwar eine schöne Optik die schätze ich mal gebürstetes Metall nachahmen soll, die Unterseite die man normalerweise natürlich nicht sieht, sah trotzdem sehr billig aus. Da kann man auf jeden Fall noch nachbessern. Dennoch ist auch die Beleuchtung beim Pumpenblock schlicht, aber gelungen. Die Lüfter sowie der Block weisen beim Rainbow Effekt einen flüssigen Farbverlauf auf, welcher wirklich gut aussieht, falls man drauf steht. Ich bin eher ein Fan von statischen Farben bei der Beleuchtung.
    Die Schläuche sind mit Stoff ummantelt und sehen auch sehr clean aus.

    Ich nutze diese WaKü mit einem 5800X3D und muss sagen, dass die Montage für AMD sehr angenehm war. Man kann einfach die Standard Mounting Plate nehmen, die an den AMD Boards mit den Plastik Befestigungen für die Lüfter, die AMD meist mitliefert, vorgesehen sind, befestigt. habe einfach erst unten den Plastikhalter rausgeschraubt, dann die von ENDORFY mitgelieferten Standoffs eingeschraubt und danach die oberen, so war es sehr einfach ohne die Mounting Plate einmal komplett abzunehmen.
    Im Gegensatz zu meiner vorangegangenen AiO auf jeden Fall einfacher.
    Zur Wärmeleitpaste kann ich nicht viel sagen, da ich grundsätzlich die mitgelieferten nicht benutze. Ich habe statt der mitgelieferten Wärmeleitpaste die Arctic MX-6 benutzt. Ich schätze aber nicht, dass es da großartige Unterschiede bei den Temperaturen gibt.

    Verbaut habe ich das ganze innen an der Oberseite meines Gehäuses, sodass die Luft vom Innenraum des Gehäuses durch den Radiator nach außen drückt. Zusätzlich, um Luft ins Gehäuse zu bringen, habe ich vorne noch drei 120mm Lüfter verbaut und hinten zunächst einen 140mm Lüfter als Exhaust, den ich nun aber gedreht habe, um ihn als Intake zu nutzen.

    Laut Herstellerangaben beträgt der Bereich der Lüfterdrehzahlen 250 - 1800 UMin. Zudem gibt es einen Silent-Modus, bei dem die Lüfterdrehzahl auf 0 UMin reduziert wird. Ich konnte aus HWINFO eine minimale Drehzahl von 310 UMin feststellen, was mehr oder weniger bedeutet, dass diese scheinbar variiert, dies liegt für mich aber in einem toleranten Bereich und ist meines Erachtens nach völlig in Ordnung.
    Negativ ist mir aufgefallen, dass sobald die Lüfter anfangen etwas in Fahrt zu kommen es wirklich laut wird. Ich habe ein Corsair 678C, welches sogar Dämmmaterial verbaut hat, natürlich kommt der Großteil der Geräuschkulisse durch die Oberseite die keine Dämmung aufweist, dennoch war es beim Vorgänger einer Deepcool Castle 360 nicht ansatzweise so laut. Einen deutlichen Anstieg des Lärmpegels konnte ich bei etwa 1000 Umin feststellen, ab da war es wirklich auch mit Headset deutlich zu hören. Kann mir vorstellen, dass es für einige schon zu laut ist.
    Die Pumpe hingegen ist eigentlich kaum bis gar nicht zu hören in meinem Case, in der Hinsicht habe ich nichts zu beanstanden.

    Habe einen 10 Minuten Cinebench durchlaufen lassen und zunächst einen Schock bekommen, da die Temperatur auf 89C hochgeschossen ist. Als es sich dann aber nach ca einer halben Minuten eingependelt hat, konnte ich einen Durchschnitt von ca. 7778C feststellen, was, wenn man bedenkt das ich bereits im UEFI meine eigenen Lüftergeschwindigkeiten eingestellt habe und die Lüfter somit nicht über 60% Geschwindigkeit drehen, wirklich okay ist.
    Im Idle habe ich bei dem 5800X3D mit der AiO eine Temperatur von ca. 40C

    Beim Spielen erreicht die CPU mit den Voreinstellungen der Drehzahl der Lüfter im Durchschnitt eine Temperatur von ca. 66C bei etwa 30 Minuten Spielzeit. Getestet habe ich einmal mit Forza Horizon 5, Escape From Tarkov und Hogwarts Legacy. Das ist für mich absolut in Ordnung und kann somit auch noch eine für mich angenehme Lautstärke der Lüfter garantieren.
    Trotzdem werde ich diese im Laufe der Zeit, vermutlich noch gegen andere Austauschen, da diese tatsächlich der einzig gravierende Kritikpunkt an der WaKü für mich persönlich sind.

    Alles in allem hat die AiO meine Erwartungen aber erfüllt. Die Kühlleistung ist vergleichbar mit anderen AiOs die ich hatte wirklich in Ordnung, sie erfüllt ihren Zweck sehr gut. Wie gesagt, die Lüfter sind eindeutig der Schwachpunkt der WaKü, ganz einfach aufgrund der Lautstärke bei höheren Drehzahlen.

    Fazit
    Preis-Leistungstechnisch bin ich wirklich positiv gestimmt. Die ENDORFY Navis F360 hat meine Erwartungen bezüglich Kühlleistung vollends erfüllt. Man hat hier meiner Meinung nach ein gutes Gesamtpaket, welches für den momentanen Preis von 128,99 vielleicht etwas zu teuer ist. Der Grund dafür sind die Lüfter, diese sind meines Erachtens nach für den Preis nicht zu rechtfertigen. Sie transportieren zwar gute Mengen an Luft durch den Radiator, allerdings zu einem lauten Preis.
    Vom Aussehen her habe ich an und für sich nichts zu beanstanden, die AiO ist sehr schlicht und dennoch schön anzusehen, durch die Software, die das jeweilige Mainboard bietet, hat man auch genug Auswahlmöglichkeiten, bei denen sicher jeder etwas für sich findet.
    Daher komme ich zu dem Entschluss 4 von 5 Sternen zu geben, ich denke, dass das für diese AiO eine angebrachte Bewertung ist.
  • Bewertung: 4.0 von 5 Sternen
    via Mindfactory am

    Ich hatte die Möglichkeit im Rahmen der TESTERS …

    Ich hatte die Möglichkeit im Rahmen der TESTERS KEEPERS Testen. Bewerten. Behalten. Aktion,
    den All in One CPU Kühler ENDORFY Navis F360 in der RGB Variante von Mindfactory zu erhalten.

    Ein paar Infos zur Verpackung und dem Versand
    + Die Verpackung ist sehr gut gepolsterte Verpackung des Kühlers.
    Dies sorgt dafür, dass der Kühler während des Versands ausreichend geschützt ist und keine Beschädigungen auftreten sollten.
    Zudem ist zu erwähnen, dass der Lieferumfang des Kühlers alle notwendigen Schrauben und Werkzeuge, die für die Installation benötigt werden, enthält.
    + Darüber hinaus ist auch eine Tube Wärmeleitpaste enthalten, welche auf den ersten Blick einen guten Eindruck macht.

    Noch ein paar Infos zum Design und der Montage
    + Der Lüfter ist kompatibel mit allen gängigen Intel und AMD Plattformen,
    einschließlich der Modelle 1150, 1151, 1155, 1156, 1200, 1700, 2011, 2011-3, 2066, AM4 und AM5.
    Diese breite Kompatibilität gewährleistet, dass der Kühler auf einer Vielzahl von Mainboards installiert werden kann,
    unabhängig von der verwendeten Plattform.
    + Die Verarbeitung ist sehr gut. Beim auspacken gab es keinen Abgeplatzten Lack oder ähne Schäden.
    Das Design ist sehr schlicht und gibt mit dem RGB die Möglichkeit der individuellen Beleuchtung.
    + Nicht nur die Lüfter, auch die Pumpe, welche auf der CPU montiert wird, verfügen über RGB.
    + Ganz nützlich, bei dem von mir verwendeten AM5 Board CPU wird die vormontierte Backplate genutzt,
    in welche man nur die mitgelieferten Schrauben ein drehen musste.
    Die Maße von 395x120x28mm L x B x H sind nicht zu unterschätzen,
    wer aber nach einem 360mm Radiator Ausschau hält, wird hoffentlich auch den Platz im Gehäuse dafür haben.
    Die Montage geht, bei genügend Platz im Gehäuse, recht leicht von der Hand. Ich habe zuerst den AIO im Gehäuse platziert um
    danach erst das Mainboard einzusetzen und den Lüfter darauf zu verbauen.

    Als Anschlüsse bietet der All-in-One CPU-Kühler zwei 4-Pol PWM-Anschlüsse sowie einen Sata-Anschluss.
    Jedoch stellt sich hier ein kleines Manko heraus
    - Im Vergleich zu anderen All-in-One-Kühlern, die separate 4-Pol-Anschlüsse für die Pumpe und die Lüfter bieten,
    könnte dieser CPU-Kühler davon profitieren.
    Des Weiteren ist auch ein RGB-Kabel im Lieferumfang enthalten.
    - Leider ist dieses Kabel etwas kurz geraten, sodass es in vielen Fällen ohne eine Verlängerung nicht ausreicht,
    um eine Verbindung zum Mainboard herzustellen.
    + Glücklicherweise liegt jedoch ein Zwischenstecker von Sata auf RGB bei, was die Kompatibilität verbessert,
    sollte das Mainboard über keinen RGB Port verfügen.
    + Eine weitere positive Eigenschaft des Kühlers ist, dass keine zusätzliche Software erforderlich ist,
    um die RGB-Funktion zu steuern. Alles lässt sich bequem über das Mainboard regeln,
    wodurch die RGB-Beleuchtung durch die Mainboard eigene Software genutzt werden kann.

    Gemäß den Angaben des Herstellers beträgt die minimale Drehzahl der Lüfter im Silent-Modus beeindruckende 0 UMin,
    während die Betriebskennzahlen im breiten Bereich von 250 bis 1800 UMin liegen.
    Bei meiner Nutzung des Kühlers wurde die niedrigste Drehzahl, die ich mit Hilfe von HWINFO messen konnte, mit 340 UMin ermittelt.
    Obwohl dies immer noch innerhalb eines akzeptablen Bereichs liegt, muss ich leider feststellen, dass die Lüfter,
    auch bei niedrigen Temperaturen, etwas lauter sind als erwartet.
    Das Geräuschpegel kann manchmal als störend empfunden werden,
    insbesondere in ruhigeren Umgebungen oder wenn man sich eine besonders leise Kühlung wünscht.

    Gleichzeitig ist es jedoch wichtig zu betonen, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, das Lüftergeräusch zu reduzieren.
    Eine Option besteht darin, die mitgelieferten Lüfter durch leisere Alternativen auszutauschen,
    die besser zu den individuellen Bedürfnissen passen.
    Der Austausch der Lüfter erfordert zwar zusätzlichen Aufwand und möglicherweise zusätzliche Kosten,
    könnte sich aber lohnen, um das gewünschte Geräuschlevel zu erreichen.

    Die Kühlleistung des All-in-One CPU-Kühlers kann je nach Aufbau und Ausrichtung im Gehäuse variieren.
    In meinem Fall habe ich den Kühler im Deckel meines ATX-Gehäuses im sogenannten Blow-Modus montiert, was bedeutet,
    dass die Luft durch den Kühler aus dem Gehäuse herausgeführt wird.
    Zusätzlich habe ich an der Front des Gehäuses drei 120mm-Gehäuselüfter für die Frischluftzufuhr installiert.

    + Insgesamt bin ich mit der Leistung des Kühlers zufrieden.
    Die Kühlleistung des All-in-One CPU-Kühlers erfüllt meine Anforderungen und
    hält die Temperaturen meines AMD 7800X3D Prozessors im Normalbetrieb stabil bei etwa 50°C.
    Auch beim Spielen, mit einigen angepassten Lüfterkurven, bleibt die Temperatur bei etwa 75°C, was durchaus gut ist.

    Um die Leistung des Kühlers weiter zu testen, habe ich auch den Cinebench-Benchmark für etwa 10 Minuten laufen lassen.
    Hierbei erreichte die Temperatur des Prozessors einen Wert von 80°C.
    Dies zeigt, dass der Kühler auch unter anspruchsvollen Lasten effektiv arbeitet und die Temperaturen in einem vernünftigen Bereich hält.

    Die Kühlleistung des AIO CPU-Kühlers ist daher insgesamt gut und erfüllt meine Erwartungen.
    Es ist wichtig zu beachten, dass die tatsächlichen Temperaturen von verschiedenen Faktoren wie Raumtemperatur,
    Gehäusebelüftung und individuellen Einstellungen abhängen können.
    In meinem Fall erfüllt der Kühler jedoch meine Bedürfnisse und sorgt für eine effiziente Kühlung meines Prozessors.

    + Wenn ich die PreisLeistung des All-in-One CPU-Kühlers mit anderen 360mm Geräten vergleiche,
    lässt sich feststellen, dass sie wirklich sehr gut ist.
    Mit einem Preis von cica 125€ Stand 0523 erhält man hier einen CPU-Kühler,
    der sowohl in Bezug auf die Leistung als auch auf die Qualität als sehr gut und solide einzustufen ist.

    Fazit
    Insgesamt kann ich den All-in-One CPU-Kühler definitiv empfehlen.
    Der Kühler bietet eine effektive Kühlleistung und ermöglicht es,
    die CPU-Temperaturen auf einem akzeptablen Niveau zu halten.
    Die Verarbeitungsqualität ist hochwertig, und das Produkt ist gut konstruiert,
    um eine langfristige und zuverlässige Kühlung zu gewährleisten.
    Für Leute wie mich, die zuvor einen herkömmlichen Luftkühler verwendet haben,
    stellt ein solcher All-in-One CPU-Kühler einen enormen Performance-Sprung dar.
    Das Upgrade auf eine Wasserkühlung im AIO Format sind deutlich spürbar.
    Im Vergleich zu einem herkömmlichen Lüftern bietet der All-in-One Kühler eine verbesserte Kühlung.
    Dadurch bleibt die CPU auch unter hoher Last kühl, was zu einer verbesserten Leistung und einer längeren Lebensdauer der Komponenten führt.
    Ein solcher Kühler ist eine gute Investition, um die Temperatur im System effektiv zu kontrollieren und die Gesamtleistung zu optimieren.
    Er liefert eine sehr gute Leistungssteigerung im Vergleich zu herkömmlichen Luftkühlern und das zu einem attraktiven Preis.
    Er erfüllt alle Anforderungen an eine gute Kühlung.
    Klar, bei diesem Kühler gibt es ein kleines Manko, und das betrifft die Lautstärke.
    Wenn die Lüfter mit hoher Drehzahl laufen, können sie recht laut werden.
    Aber um ehrlich zu sein, finde ich die Gesamtlautstärke noch akzeptabel und
    sie beeinflusst die Leistung oder Funktionalität des Kühlers nicht wesentlich.
    Es ist eher ein kleines Ärgernis, mit dem man leben kann.
    Aber dafür bekommt man einen Kühler, der sowohl in Bezug auf die Performance als auch das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.
Letzte Aktualisierung:
Der Golem.de-Preisvergleich ist ein Angebot in Kooperation mit der Preisvergleich Internet Services AG (geizhals.de). Die Redaktion von Golem.de hat keinen Einfluss auf das Angebot. Anfragen bitten wir daher direkt an geizhals.de per E-Mail zu stellen.